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Christian Rosenkreuz

Christian Rosenkreuz

Art.Nr.: 00029


9.00 €

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Autoren: Dietzfelbinger, Paap, Rüttinger

Christian Rosenkreuz

Autoren: Dietzfelbinger, Paap, Rüttinger

Von: Konrad Dietzfelbinger, Angela Paap, Michael Rüttinger

Königsdorfer Verlag 2014 1. Auflage
Format 20,4 x 12,6
59Seiten
Preis: 9,00 €

ISBN: 978-3-938156-29-2

Über das Buch:

Die drei hier abgedruckten Vorträge, gehalten auf einem Symposion der Geistesschule des Goldenen Rosenkreuzes in Calw, schildern das Prinzip „Christian Rosenkreuz“, den Weg, den er vor allem dem westlichen Menschen weist, und das besondere Kraftfeld, Teil des Hermes- oder Christusfelds, in dem der heutige Schüler der Mysterien in den Zustand des Hermes oder Christus hineinwachsen kann.

Viele Menschen möchten heute, „nachdem dem menschlichen Geschlecht so viele Beschädigungen zugefügt worden sind“, nicht mehr mit Resignation, Aggression oder Verweigerung darauf reagieren. Sie suchen nach einem positiven Sinn ihres Lebens, der ihrer inneren Ahnung entspricht, dass Heilung möglich ist. Vielleicht geben diese drei Vorträge ihrem Suchen Richtung.

Inhalt

Christan Rosenkreuz – Weg und Wesen des Menschen – Einleitung

Christian Rosenkreuz – ein Prototyp

Die alchymische Hochzeit des Christian Rosenkreuz

Christian Rosenkreuz – ein spiritueller Impuls

Christian Rosenkreuz – Wesen und Weg des Menschen

Prolog
Vielen von Ihnen ist vielleicht bekannt, dass zu Beginn des 17. Jahrhunderts drei Schriften der Bruderschaft des Rosenkreuzes publiziert wurden. Als ihre Urheber gilt eine Gruppe – der sog. „Tübinger Kreis“ –, aus dessen Mitgliedern vor allem
Johann Valentin Andreä hervorzuheben ist.
Das erste Werk trägt den Titel
„Fama Fraternitatis“, also „Ruf der Rosenkreuzer-Bruderschaft“, und erschien im Jahr 1614, worauf 1615 die
„Confessio Fraternitatis“, das „Bekenntnis der Bruderschaft des Rosenkreuzes“, folgte, und das dritte und letzte Werk, gedruckt 1616, lautet
„Die Alchymische Hochzeit des Christian Rosenkreuz Anno 1459“.

Soweit ganz knapp die historischen Daten zu diesen Werken, die in verschlüsselter, symbolischer Sprache nicht nur in der damaligen Zeit – kurz vor Ausbruch des 30-jährigen Krieges – für großes Aufsehen sorgten, sondern vor allem auch in unserer heutigen Zeit eine hohe Aktualität besitzen – für Menschen, die den tiefen Sinn dieser Werke verstehen können.

Im Buch „Die Alchimische Hochzeit des Christian Rosenkreuz“ (Seite 22) findet sich ein besonderes Bild. Über einem Brunnen, den die zur Alchimischen Hochzeit Geladenen erblicken, steht ein Löwe mit einer Steintafel in den Pranken. Darauf ist die Inschrift zu lesen:

„Hermes ist der Urbronn.
Nachdem dem menschlichen Geschlecht
so viele Beschädigungen zugefügt worden sind,
fließe ich nach göttlichem Ratschluss
und mit dem Beistand der Kunst
als Genesung bringende Arznei hier heraus.
Wer es kann, trinke aus mir.
Wer es will, reinige sich in mir.
Wer es wagt, stürze sich in meine Tiefen.
Trinkt, Brüder, und lebt.
1378“

Hermes Trismégistos ist nichts anderes als die Christuskraft selbst, welche jedem Menschen seine Bestimmung bewusst machen, ihn diesem Ziel entgegendrängen und den Weg dorthin ermöglichen will. Hermes, der Götterbote, ist die Kraft und Einsicht, die dem Schüler von der Welt Gottes Kunde bringt und ihn zu ihr zurückführt.
Wie Jesus, der Christus, kann Hermes sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Evangelium nach Johannes 14, 6). Denn Hermes und Christus sind nicht in erster Linie historische Gestalten. Es sind Verkörperungen eines spirituellen Zustands, zu dem jeder Mensch als Träger des unsterblichen Geistprinzips, als vorläufig unbewusster Sohn Gottes, heranreifen kann und muss, wenn er erlöst werden will.
Dieser Zustand ist erlösend als „Weg“ ins Reich der Himmel, als unvergängliche „Wahrheit“, die den gefangenen, unbewussten, spirituellen Menschen aus der vergänglichen irdischen Welt befreit, und als „Leben“, nämlich als Auferstehung des Sohnes Gottes: Der Christus im Menschen wird bewusst und wirksam. Wer diesen Zustand verwirklicht, tritt ein ins „Reich des Vaters“, erlebt die Wahrheit über sich selbst, die Welt und Gott, und lebt in Ewigkeit.

Die drei hier abgedruckten Vorträge, gehalten auf einem Symposion der Geistesschule des Goldenen Rosenkreuzes in Calw, schildern das Prinzip „Christian Rosenkreuz“, den Weg, den er vor allem dem westlichen Menschen weist, und das besondere Kraftfeld, Teil des Hermes- oder Christusfelds, in dem der heutige Schüler der Mysterien in den Zustand des Hermes oder Christus hineinwachsen kann.
Viele Menschen möchten heute, „nachdem dem menschlichen Geschlecht so viele Beschädigungen zugefügt worden sind“, nicht mehr mit Resignation, Aggression oder Verweigerung darauf reagieren. Sie suchen nach einem positiven Sinn ihres Lebens, der ihrer inneren Ahnung entspricht, dass Heilung möglich ist. Vielleicht geben diese drei Vorträge ihrem Suchen Richtung.
„Trinkt, Brüder, und lebt!“
Konrad Dietzfelbinger



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